Der Conseil d’Analyse Économique wurde durch den Gesetzesbeschluss n° 97-766 vom 22 Juli 1997 gegründet. Der CAE ist ein Beratungsstab, welcher sich hauptsächlich aus Ökonomen des universitären Umfelds zusammen setzt. Ihm gehören 14 unabhängige Mitglieder an, die verschiedene Denkschulen der Volkswirtschaft vertreten. Der CAE ist ein pluralistisches Gremium und bietet Raum für einen bedingungslosen Meinungsausstausch in aller Unabhängigkeit.

Die Aufgabe des CAE ist die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Regierung durch ökonomischen Analysen zu evaluieren. Jede Regierung sieht sich zu oft mit der Dringlichkeit einer schnellen Entscheidungsfindung konfrontiert. Die Gründung des CAE ist eine Antwort auf die Notwendigkeit der französischen Regierung, sich in der Entscheidungsfindung auf bereits bestehende Konzepte zu stützen. Der CAE soll eine Brücke zwischen tagespolitischen Entscheidungen und wissenschaftlichen Analyse knüpfen.

Die Wirtschaftsexperten des CAE sollen die notwendigen Analysen durchführen, es liegt aber an der Regierung die letztendliche Entscheidung zu treffen.


Themen und Veröffentlichungen

Die hauptsächlich vom CAE bearbeiteten Themenfelder sind europäische Fragen, weltweite Integration der Märkte, Entwicklungspolitik, Innovation und Wachstumspolitik, Vollbeschäftigung, und das französische Steuersystem.

Die Berichte werden mittels einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt und erzeugen oftmals ein nationales Medienecho.